Filmkritik – Vibrator (2003), Teil 1

“Vibrator” des bekannten japanischen Regisseurs Ryuichi Hiroki ist ein Film, der dem japanischen Last-Tango-in-Paris-on-the-Road ziemlich ähnlich ist. Aber es endet nicht so.

Es beginnt mit der Geschichte von Rei Hayakawaa (gespielt von Shinobu Terajima), einer 31-jährigen neurotischen Frau, die unter Entfremdung leidet und nicht in der Lage ist, warme und echte Kontakte zu anderen herzustellen. Sie möchte Menschen berühren, hat jedoch Angst, dass dies zu körperlichen Auseinandersetzungen, Übergriffen und möglicherweise Schlimmerem führen könnte.

Während sie eines Nachts in einem Supermarkt eine Flasche Wein kauft, trifft sie Takatoshi (gespielt von Nao Omori), einen bleichblonden Lastwagenfahrer mit Ohrringen, der offen auf ihren verdeckten Flirt reagiert. prod

Als er den Laden verlässt, folgt sie ihm auf dem Parkplatz zu seinem Truck. Es schneit und beide sind bereit für Sex, Abenteuer und vielleicht noch mehr. Das ist die Art von Plan A, die schnell durch einen unerwarteten Plan B ersetzt wird. Und ohne diese Verschiebung hätten Sie sowieso keinen Qualitätsfilm, sondern nur ein drittklassiges Softporno-Videomusical.

Sie parken den vier Tonnen schweren Sattelzug in einer Nebenstraße und haben bis zum Morgen Sex in der Kabine. Früh am nächsten Tag starten sie zusammen, um Takatoshis Waren an weit entfernte Ziele zu liefern.

Während des gesamten Films schwankt Rei zwischen Sex und Intimität. Je mehr sie Takatoshis bewegte Vergangenheit kennenlernt, desto näher fühlt sie sich ihm, denn zumindest scheint er eine echte Person zu sein, die nichts versteckt und sie trotz seiner angeblichen Erfahrung mit einem “Stalker” -Mädchen freundlich behandelt.

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